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Cristiano Ronaldo muss seinen aktuellen Stellenwert innerhalb der portugiesischen Mannschaft erkennen
28 Sep

Cristiano Ronaldo muss seinen aktuellen Stellenwert innerhalb der portugiesischen Mannschaft erkennen

Cristiano Ronaldos Ego hat diesmal einen deutlichen Dämpfer erhalten, und seine Haltung angesichts seines Nicht-Einsatzes geriet in die Kritik. Aus taktischen Gründen trug CRISTIANO RONALDO zwar Portugal trikots, blieb aber auf der Bank sitzen und verfolgte das Spiel mit ernster Miene. Nach dem Schlusspfiff, als seine Teamkollegen den Sieg gemeinsam mit den Fans feierten, schloss sich Ronaldo dem Jubel nicht an; stattdessen verschwand er mit betrübter Miene direkt durch den Spielertunnel in die Kabine.

Obwohl Portugal den Sieg einfuhr, waren Ronaldos Verhalten und Einstellung wenig vorbildlich. Weil CRISTIANO RONALDO unbedingt in kurzer Zeit die 1000-Tore-Marke in seiner Karriere knacken will, möchte er in jedem Spiel ein Fußballtrikots günstig tragen, damit er die Chance hat, ein Tor zu erzielen. Seine Denkweise war egoistisch geprägt; er stellte persönliche Statistiken über das Ergebnis der Nationalmannschaft. Mit 41 Jahren und nur noch 21 Toren bis zur 1.000er-Marke fürchtet er, dass ihm angesichts nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit die Zeit davonläuft – was seinen Drang nach Spielzeit erklärt.

Nach der WM 2026 hatte Portugal einen neuen Cheftrainer verpflichtet, was die Situation hinsichtlich Ronaldos Einsatzzeiten veränderte. Der Trainer war der Ansicht, dass sich Gonçalo Ramos in hervorragender Form befand – er hatte ein Tor erzielt, und ein weiterer Treffer war aberkannt worden –, weshalb eine Auswechslung zu jenem Zeitpunkt unangemessen gewesen wäre. Angesichts des starken Offensivdrucks der Norweger benötigte die Mannschaft Spieler, die das Gleichgewicht zwischen Angriff und Abwehr halten konnten, um die Führung zu verteidigen. Zwar war geplant gewesen, Ronaldo für die letzten 30 Minuten einzuwechseln, doch der Spielverlauf ließ dies nicht zu – eine absolut nachvollziehbare Entscheidung. Letztlich gehört die Zukunft der Mannschaft jüngeren Spielern, die ausreichend Spielzeit benötigen, um Erfahrung zu sammeln. Cristiano Ronaldo ist nicht mehr der unangefochtene Stammstürmer der portugiesischen Nationalmannschaft; vielmehr ist er zu einer von mehreren taktischen Optionen geworden. Dieses symbolträchtige Spiel sollte ihn mit der Realität seines Status als Ersatzspieler konfrontieren, letzte Illusionen über einen Startplatz zerstreuen und seine persönliche Statistik weiter aufbessern.