Alle drei Gegentore, die Chelsea hinnehmen musste, waren auf schlechte Zuordnung in der Abwehr zurückzuführen
Drei Gegentore in einem einzigen Spiel zu kassieren – welch ein Debakel. Keines der drei Tore ging auf das Konto von Torhüter Emiliano Martínez; vielmehr waren sie das Ergebnis des Unvermögens der Abwehrreihe. Das erste Tor fiel nach einem Eckball: Brentford brachte den Ball an den langen Pfosten, wo drei Chelsea-Verteidiger ihre Gegenspieler nicht deckten, was einen mühelosen Kopfballtreffer ermöglichte. Beim zweiten Gegentor unterlief der Mannschaft ein noch bizarrerer Fehler: Nach einer Heldentat von Martínez reagierten die Chelsea-Spieler defensiv nicht, sodass ein Gegner den Ball völlig unbedrängt ins leere Netz schieben konnte.
Die Chelsea-Spieler begingen einen fatalen
Fehler: Sie konzentrierten sich nur auf den Ball und verloren dabei die
Positionen ihrer Gegenspieler aus den Augen. Das dritte Tor versetzte den Fans
im Chelsea
trikots den Todesstoß; eine Unaufmerksamkeit auf der Außenbahn
ermöglichte eine Flanke quer durch den Strafraum, wo ein völlig freistehender
Angreifer zur Stelle war und vollendete. Alle drei Gegentore resultierten aus
mangelhafter Zuordnung – ein deutliches Zeichen für die fehlende Qualität der
Mannschaft.
Emiliano Martínez hatte nicht damit gerechnet,
dass Chelseas Abwehr derart katastrophal sein würde; im günstige fußballtrikots dieses Vereins konnte
er nicht an das Leistungsniveau anknüpfen, das er von Arsenal gewohnt war. Er
hatte erwartet, dass sich die Stärke des Teams unter dem neuen Trainer Xabi
Alonso deutlich verbessern würde, insbesondere durch die Verpflichtung
talentierter junger Spieler. Zudem hatte er nicht damit gerechnet, dass sein
argentinischer Teamkollege Enzo den Verein kurz nach seiner eigenen Ankunft
verlassen würde – ein Beweis dafür, dass Pläne oft anders verlaufen als
gedacht. Nach dem Spiel starrte Martínez mit leerem Blick auf die Tribüne und
legte den Kopf leicht in den Nacken, um die Tränen der Enttäuschung
zurückzuhalten. Xabi Alonso hingegen zeigte ein grimmiges, versteinertes Gesicht
und unterdrückte seine Emotionen; das Scheitern von Chelsea hatte vielfältige
Ursachen, und ihm war klar, dass er eine tiefgehende Selbstreflexion vornehmen
musste.
