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Alle drei Gegentore, die Chelsea hinnehmen musste, waren auf schlechte Zuordnung in der Abwehr zurückzuführen
19 Sep

Alle drei Gegentore, die Chelsea hinnehmen musste, waren auf schlechte Zuordnung in der Abwehr zurückzuführen

Drei Gegentore in einem einzigen Spiel zu kassieren – welch ein Debakel. Keines der drei Tore ging auf das Konto von Torhüter Emiliano Martínez; vielmehr waren sie das Ergebnis des Unvermögens der Abwehrreihe. Das erste Tor fiel nach einem Eckball: Brentford brachte den Ball an den langen Pfosten, wo drei Chelsea-Verteidiger ihre Gegenspieler nicht deckten, was einen mühelosen Kopfballtreffer ermöglichte. Beim zweiten Gegentor unterlief der Mannschaft ein noch bizarrerer Fehler: Nach einer Heldentat von Martínez reagierten die Chelsea-Spieler defensiv nicht, sodass ein Gegner den Ball völlig unbedrängt ins leere Netz schieben konnte.

Die Chelsea-Spieler begingen einen fatalen Fehler: Sie konzentrierten sich nur auf den Ball und verloren dabei die Positionen ihrer Gegenspieler aus den Augen. Das dritte Tor versetzte den Fans im Chelsea trikots den Todesstoß; eine Unaufmerksamkeit auf der Außenbahn ermöglichte eine Flanke quer durch den Strafraum, wo ein völlig freistehender Angreifer zur Stelle war und vollendete. Alle drei Gegentore resultierten aus mangelhafter Zuordnung – ein deutliches Zeichen für die fehlende Qualität der Mannschaft.

Emiliano Martínez hatte nicht damit gerechnet, dass Chelseas Abwehr derart katastrophal sein würde; im günstige fußballtrikots dieses Vereins konnte er nicht an das Leistungsniveau anknüpfen, das er von Arsenal gewohnt war. Er hatte erwartet, dass sich die Stärke des Teams unter dem neuen Trainer Xabi Alonso deutlich verbessern würde, insbesondere durch die Verpflichtung talentierter junger Spieler. Zudem hatte er nicht damit gerechnet, dass sein argentinischer Teamkollege Enzo den Verein kurz nach seiner eigenen Ankunft verlassen würde – ein Beweis dafür, dass Pläne oft anders verlaufen als gedacht. Nach dem Spiel starrte Martínez mit leerem Blick auf die Tribüne und legte den Kopf leicht in den Nacken, um die Tränen der Enttäuschung zurückzuhalten. Xabi Alonso hingegen zeigte ein grimmiges, versteinertes Gesicht und unterdrückte seine Emotionen; das Scheitern von Chelsea hatte vielfältige Ursachen, und ihm war klar, dass er eine tiefgehende Selbstreflexion vornehmen musste.